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Politik, Tierrechte, (Staats)-Moral

21 Dec

Aufnahmen enthüllen illegale Ferkeln-Tötungen

Veröffentlicht von hubwen  - Kategorien:  #Ferkel, #illegale T, #tungen, #auf Kante erschlagen, #Adrian Straathof, #Bericht SWR

Es ist unfassbar mit welcher Rohheit und Grausamkeit wenige Tage alte Ferkel getötet werden, weil sie angeblich "überzählig" sind. Mir rede ja keiner von diesen schwarzen ... von Bewahrung der Schöpfung bzw. überhaupt von Schöpfung. Welche bla bla bla's da in einen Koalitionsvertrag hinein geschrieben wurden sieht man auch, wenn sich die neue GroKo in ihrem Koalitionsvertrag dazu verpflichtet hat, “EU-weit einheitliche und höhere Tierschutzstandards” durchzusetzen. Derweil drohen Deutschland auf diesem Gebiet Vertragsverletzungsverfahren von Seiten der EU.

Die "überflüssigen" Ferkel werden statt wie vorgeschrieben nicht mit einer Spritze getötet, sondern auf einer Kante erschlagen, weil das mit der Spritze zu zeitaufwändig wäre, berichteten Arbeiter bei einer Undercover-Aufnahme.

Undercover-Aufnahmen der Organisation ARIWA in Schweinezuchtanlagen des Niederländers Adrian Straathof beweisen, dass die schwächsten Ferkel kurz nach der Geburt erschlagen werden.

Der Grund: Die Sauen werfen in der Hochleistungszucht bis zu 20 Ferkel, obwohl sie nur 14 bis 16 Zitzen haben - die schwächeren Ferkel werden deswegen als “Überschuss” angesehen und getötet. Da diese Tötungen kein “vernünftiger Grund” im Sinne des Tierschutzgesetzes sind, werden nun rechtliche Konsequenzen geprüft. Aber auch in den Betrieben der anderen großen ausländischen Schweinehalter wie Harry van Gennip und den dänischen Brüdern Per und Aksel Kirketerp wird gegen Tierschutzrecht verstoßen. Obwohl seit Anfang 2013 verboten, werden die Sauen dort teilweise immer noch in tierquälerischen Kastenständen statt in einer Gruppe gehalten. Außerdem seien die Stände oft zu schmal und zu kurz. Zudem entspreche das Licht nicht dem Tagesrhythmus der Schweine und es fehle an Beschäftigungsmaterial für die Tiere, obwohl die Verordnung dies zwingend vorschreibt. Deutschland droht wegen der schleppenden Umstellung der neuen Bestimmungen ein Vertragsverletzungsverfahren der EU. Peinlich für die große Koalition, die sich in ihrem Koalitionsvertrag dazu verpflichtet hat, “EU-weit einheitliche und höhere Tierschutzstandards” durchzusetzen.
Weitere Infos unter:
www.swr.de und www.spiegel.de sowie der Kommentar “Minutenlanger Todeskampf” unter: www.fr-online.de

Video SWR
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=12529446/nid=233454/1l5fqtt/index.html

Gruß Hubert

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