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Politik, Tierrechte, (Staats)-Moral

25 Nov

Tierversuche

Veröffentlicht von hubwen  - Kategorien:  #Tierversuche, #Heike Heinze, #größte Kulturschande der Gegenwart, #Hexenprozessen gleichzustellen

 

Ich erlaube mir das von Tierfreund Wolodja zu entlehnen, weil es so treffend die Kulturschande der Tierversuche beschreibt. Mich kann kaum etwas mehr empören als die vollkommen unethischen Tierversuche, die ohne jegliches Mitgefühl hinter gut abgeschotteten Mauern stattfinden. Dieses Mitgefühl soll angeblich ein Kennzeichen unserer Spezies sein. Wie man sieht ist es nicht bei allen vorhanden.
DAS BÖSE IST DIE ABWESENHEIT VON MITGEFÜHL.

 

Hier der Auszug.
Später, wenn alles vorüber ist und die verstümmelten Tiere zu nichts mehr zu gebrauchen sind, wird ihnen nicht gestattet, weiterzuleben, so armselig ihr Dasein auch wäre. Sie werden getötet und entsorgt. Ein abscheulicher Dank für jahrelang ertragenes Leid, welches für einen Menschen unerträglich wäre. Was geht in den Befürwortern der Experimente an Tieren vor? Sind sie so unaufgeklärt und wissen nicht, dass es ethisch und moralische, sowie wissenschaftlich zuverlässigere Methoden gibt, Krankheiten zu erforschen oder was auch immer zu testen, ohne dass tagtäglich tausende Tiere in den Laboren aufs Barbarischste zu Tode kommen? Oder ist es diesen Leuten einfach egal? Unterscheiden wir Menschen uns angeblich nicht nur von anderen Spezies, weil wir imstande sind, mitzufühlen? Darf man zusehen oder besser: urteilen, dass Mensch oder Tier zur Durstqual verdammt ist, sich selbst allerdings nach Lust und Laune lebenswichtige Flüssigkeit genehmigen und diese auch seinen Kindern und Haustieren nicht vorenthalten? Und kennt nicht jeder von uns, ob Richter oder Wissenschaftler, das furchtbare Gefühl, wenn man durstig ist? Würde nicht so mancher, dessen Hund oder Katze für Versuche auf diese Art und Weise in Laboren behandelt werden sollte, auf die Barrikaden gehen oder zu sonst was fähig sein? Viele Fragen.

 

Der Autor Manfred Kyber, dem 1930 in Genf der Welt-Tierschutzpreis verliehen wurde, sagte:

"Die Vivisektion ist die größte und gemeinste Kulturschande der Gegenwart, sie ist moralisch und intellektuell dem Irrwahn der Hexenprozesse völlig gleichzustellen, und kein Volk, das sie duldet, hat das Recht, sich ein Kulturvolk zu nennen..."

Dem ist auch nach über 80 Jahren nichts mehr hinzuzufügen.
Heike Heinze

 

http://wolodja.blog.de/2014/11/25/heike-heinze-tierversuche-19740717/

 

Gruß Hubert

 

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