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Politik, Tierrechte, (Staats)-Moral

22 Apr

FDP-Mandatar verteidigt Affen-Tierexperimentator Kreiter

Veröffentlicht von hubwen  - Kategorien:  #Magnus Buhlert, #Tier-Experimentator, #Kreiter, #Uni Bremen, #Affenstuhl, #grausame Tierversuche

 

Mir fehlen die Worte um auszudrücken was ich von einem moralisch verkommenen Mensch wie diesen Dr. Magnus Buhlert - FDP Bremen, halte. Er sieht Persönlichkeitsrechte von Herrn Kreiter, einem grausamen Tier-Eperimentator an der Universität Bremen, verletzt. Es gab schon mehrer Gerichtsurteile, die Kreiter diese Tierversuche an Affen verboten - der hatte aber immer wieder dagegen Berufung eingelegt.
Hier ein Bericht von pro-iure-animalis.de

 

 

Es ist ernüchternd und gleichzeitig erschreckend, wie weit menschlichen Befindlichkeiten Vorrang in unserer Welt vor realem Tierleid eingeräumt werden und diese vermeintlich "höherwertigen" Rechte inzwischen einen nicht hinterfragten, geschweige denn moralisch reflektierten Platz im Denken zahlreicher Menschen einnehmen. Die Schere klafft immer weiter zwischen einer Überempfindlichkeit bei Belangen, die den Menschen betreffen und zwischen einer gleichzeitig extremen Verrohung gegenüber der übrigen Kreatur.

 

Da ereifert sich beispielsweise der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP Bremen, Dr. Magnus Buhlert

 

"Die Kampagne des Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland e.V. gegen Herrn Prof. Dr. Andreas Kreiter als Person ist diffamierend und respektlos. Als Forscher nutzt er seine Rechte. Ihn als Person und in seinen Persönlichkeitsrechten anzugreifen verurteilen wir Liberale."

 

 

Nun muss man wissen, dass dieser Herr Kreiter die grausamsten Affenversuche anstellt, indem den Tieren die Schädeldecke aufgefräst wird, Sonden ins Gehirn gelegt werden und die so gequälten Tiere stundenlang qualvoll fixiert werden. Und da kommt ein Mensch von der FDP, einer Partei übrigens, die für Tierschutz noch kaum einen Finger gerührt hat, und beklagt die Verletzung der Persönlichkeitsrechte eines Herrn Kreiter. Wie moralisch und ethisch desorientiert muss eigentlich eine Partei, ein Mensch, sein, der die Verletzung von Persönlichkeitsrechten vehement beklagt und gleichzeitig die Tierquälerei quasi als vertretbarer Kollateralschaden für das Menschenwohl behandelt, zumindest aber gegen die schreckliche Tierquälerei nicht mit gleichem Elan vorgeht. Die gezeigte Vergröberung und Verwahrlosung der sittlichen Auffassung halten diese Menschen noch für eine Rechtfertigung, gar für einen Beweis ihrer Integrität. Tatsächlich handelt es sich bei ihnen aber um opportunistische Eckensteher einer abstoßenden Polit- und Wissenschaftsgläubigkeit, der weiterhin nachhaltig begegnet werden muss.

Lesen Sie den ganzen Vorgang zu der großartigen Aktion der Tierversuchsgegner hier:
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1674&Itemid=109

http://www.tierversuchsgegner.de/downloads/AZ-Kreiter-A3.pdf

 

"Tierexperimentatoren sind Wesen besonderer Art – man sollte sie nicht leichtfertig Menschen nennen."
Dr. med. Herbert Stiller, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

 

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Hier noch ein Auszug von Ärzte gegen Tierversuche.

Unerträgliche Leiden

Auch behauptet Kreiter, die Affen würden nicht leiden. Ihre Haltung sei international vorbildlich und auch in der freien Wildbahn würden Affen auch nicht ständig trinken. Die Tiere werden über Jahre konditioniert, für einen Tropfen Saft in einen Primatenstuhl zu steigen und sich den Kopf an einem zuvor implantierten Bolzen anschrauben zu lassen. So fixiert müssen sie jeden Tag mehrere Stunden auf einen Bildschirm blicken und Hebel drücken. Was Kreiter verharmlosend als "Training" bezeichnet, würde man beim Menschen Folter nennen. Die Tiere werden durch permanenten Durst dazu gezwungen, Dinge auszuhalten, die Menschen als unerträglich empfinden würden. Dem Betrachter, den Kreiter großzügig durch sein Labor führt, erschließt sich die Qual der Tiere nicht. Durst kann man nicht sehen.

Finanziert wird das alles aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung und Technologie, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der EU sowie diverser Stiftungen. Erst im Juli 2008 bewilligte die DFG erneut 1,2 Millionen Euro für die Affenversuche der Uni Bremen. Die DFG wird aus öffentlichen Geldern von Bund und Ländern finanziert.

Die Ablehnung der Genehmigung durch den Bremer Senat ist als Meilenstein zu werten. Es kann nicht angehen, dass ein aus öffentlichen Mitteln bezahlter Forscher sich einfach über gesellschaftliche Werte und demokratische Prinzipien hinwegsetzt. Die Forschungsfreiheit auf Kosten leidensfähiger Tiere muss endlich in die Schranken gewiesen werden.

https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/tierversuche-an-affen/225-der-fall-bremen.html

 

Gruß Hubert

 

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